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Unternehmensnachrichten

Julius Bär legt Geldwäsche-Untersuchung mit Millionenzahlung bei

The logo of Swiss private bank Julius Baer is pictured on the company's branch in Lausanne November 13, 2014. Julius Baer said on Friday overall client assets rose 12 percent in the first ten months of the year over last year, helped by fresh client money, a strong US dollar, and the acquisition of Brazilian wealth manager GPS earlier this year. Picture taken November 13, 2014. REUTERS/Denis Balibouse (SWITZERLAND - Tags: BUSINESS LOGO)

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Privatbank Julius Bär kann eine Untersuchung über Geldwäsche- und Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Weltfußballverband Fifa in den USA wohl mit einer Millionenzahlung beilegen.

Eine Grundsatzvereinbarung mit dem US-Justizministerium (DOJ) dürfte in Kürze endgültig werden, teilte das Institut am Montag mit. Die Vereinbarung umfasse ein dreijähriges sogenanntes Deferred-Prosecution-Agreement und eine finanzielle Entschädigung. Die Rückstellung in Höhe von 79,7 Millionen Dollar dafür werde das Ergebnis des laufenden Jahres belasten.

Die seit 2015 laufende Untersuchung des US-Justizministeriums (DOJ) geht dem Verdacht von Geldwäsche und Korruption bei der Fifa nach, in die Funktionäre sowie Tochtergesellschaften und angeschlossene Sportmedien- und Marketingunternehmen involviert sind. Julius Bär hatte im September eine Beilegung der Sache in Aussicht gestellt.

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