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Wirtschaftsnachrichten

Schweizer Maschinen- und Elektroindustrie zeichnet düsteres Bild

A worker uses a remote control to steer a crane transporting a steel girder in a warehouse of metal distributor Debrunner Acifer AG in Birsfelden near Basel, Switzerland, March 29, 2018. REUTERS/Arnd Wiegmann

Zürich (Reuters) - Die Coronavirus-Krise hat der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) schwer zugesetzt.

Die Branche befürchtet in den nächsten zwölf Monaten einen erheblichen Stellenabbau. Im zweiten Quartal seien die Bestellungen und Umsätze gegenüber der Vorjahresperiode um jeweils knapp ein Fünftel eingebrochen, teilte der Branchenverband Swissmem am Mittwoch mit. Die Exporte hätten sich sogar um nahezu ein Viertel verringert. Die Kapazitätsauslastung der Betriebe habe mit 80,9 Prozent deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt gelegen. “Der kurzfristige Ausblick lässt wenig Optimismus zu”, erklärte Swissmem.

Maschinenbau und Elektrotechnik ist ein bedeutender Wirtschaftszweig der Schweiz, die eher für ihre Finanzdienstleistungen, Pharmazeutika oder Schokolade bekannt ist. Die Branche mit etwa 320.000 Beschäftigten steuert rund ein Fünftel zur Wirtschaftsleistung des Landes bei.

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