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Unternehmensnachrichten

Pharmakonzern Novartis traut sich mehr Betriebsgewinn zu

The logo of Swiss drugmaker Novartis is pictured at the French company's headquarters in Rueil-Malmaison near Paris, France, April 22, 2020. REUTERS/Charles Platiau

Zürich (Reuters) - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat nach einer Umsatzdelle im Sog der Coronavirus-Krise Tritt gefasst und traut sich im laufenden Jahr mehr Betriebsgewinn zu als bislang in Aussicht gestellt.

“Unsere entscheidenden Wachstumstreiber und Neueinführungen entwickeln sich gut”, erklärte Konzernchef Vasant Narasimhan am Dienstag. “Aufgrund der Stärke des zugrundeliegenden Geschäfts von Novartis können wir unsere Prognose für das operative Kernergebnis im Gesamtjahr 2020 erhöhen.” Er räumte allerdings ein, dass erneut massive Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie wohl zu Unterbrechungen führen würden mit potenziellen Auswirkungen auf den Geschäftsausblick.

Für den um Sonderfaktoren bereinigten Betriebsgewinn stellt Novartis unter Ausschluss von Wechselkursschwankungen nun eine “Steigerung im niedrigen zweistelligen Prozentbereich bis mittleren Zehn-Prozent-Bereich” in Aussicht. Bislang war lediglich ein niedriges zweistelliges Wachstum veranschlagt worden. An der nach dem zweiten Quartal gesenkten Umsatzprognose hielt das Unternehmen fest: Die Verkaufserlöse dürften währungsbereinigt um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag steigen.

Im Zeitraum Juli bis September lag der Umsatz lag bei 12,26 Milliarden Dollar und war damit stabil gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der bereinigte operative Gewinn zog elf Prozent auf 4,07 Milliarden Doller an. Die Marktsituation erholte sich im dritten Quartal insgesamt, obwohl Covid-19 das Geschäft in verschiedenen Therapiegebiete weiterhin belastet: Vor allem Arzneien zur Behandlung von Haut- und Augenerkrankungen verkauften sich weniger gut, und die Generika-Tochter Sandoz kämpfte mit Umsatzrückgängen.

Unter dem Strich stand mit 1,93 Milliarden Dollar etwas weniger Nettoergebnis als ein Jahr zuvor. Gewinnschmälernd wirkten sich unter anderem höhere Steuern und Zahlungen zur Beilegungen von Rechtsfällen aus.

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