June 26, 2019 / 1:14 PM / 6 months ago

Novartis - Haben weder Isopropanol noch Diethylamin nach Syrien exportiert

Switzerland's national flag flies in front of the logo of Swiss drugmaker Novartis in Basel, Switzerland, January 30, 2019. REUTERS/Arnd Wiegmann

Zürich (Reuters) - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat nach eigenen Angaben im Rahmen eines Medikamenten-Lizenzabkommens keine waffenfähigen Chemikalien nach Syrien geliefert.

Novartis habe 2014 den pharmazeutischen Wirkstoff für die Produktion der Schmerzsalbe Voltaren Emulgel an den Partner Mediterranean Pharmaceutical Industries (MPI) geliefert, teilte der Konzern aus Basel am Mittwoch mit. Der Bezug von Hilfsstoffen dagegen sei in der Verantwortung von MPI gelegen. “Novartis exportierte damals weder Isopropanol noch Diethylamin nach Syrien und tut dies auch heute nicht”, erklärte der Arzneimittelhersteller.

Der deutsche Chemikalienhändler Brenntag ist wegen der Lieferung der beiden Chemikalien an MPI im Jahr 2014 ins Visier der Essener Staatsanwaltschaft geraten. Isopropanol und Diethylamin werden in der Produktion von Medikamenten sowie Harzen und Lacken eingesetzt, können allerdings auch zur Herstellung von Chemiewaffen verwendet werden. Brenntag verwies darauf, dass MPI ein Lizenzunternehmen eines “bekannten Schweizer Pharmaunternehmens” sei.

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