August 21, 2019 / 9:20 AM / a month ago

Raiffeisen Schweiz plant keine Strafzinsen für Privatkunden

FILE PHOTO: A Raiffeisen bank logo is pictured in front of a local branch in Nyon February 10, 2012. REUTERS/Denis Balibouse/File Photo GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Raiffeisengruppe plant trotz anhaltender Negativzinsen keine Gebühren für Privatkunden.

Es gebe keine Absicht, die Kunden zur Kasse zu bitten, teilte die Bankengruppe am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit. Banken in der Schweiz müssen bei der Nationalbank SNB Gebühren bezahlen, wenn sie überschüssiges Geld dort parken. Einige Banken erheben deshalb auf die Barbestände von besonders reichen Kunden Abgaben, um den Aufwand nicht selbst tragen zu müssen. Betroffen sind davon bislang vor allem vermögende Kunden - etwa bei der Großbank UBS. Bei Kleinsparern sind solche Gebühren bei Schweizer Banken die Ausnahme. Die Raiffeisen-Gruppe zählt zu den größten Instituten des Landes.

Aktuell liegen die Negativzinsen in der Schweiz bei minus 0,75 Prozent - und ein Ende ist nicht in Sicht. Einige Experten erwarten sogar, dass die SNB den Leitzins weiter senken könnte. Raiffeisen geht für die kommenden zwölf Monate jedoch von unveränderten Zinsen aus.

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