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Wirtschaftsnachrichten

Swiss Re - Covid kostet Weltwirtschaft zwölf Billionen Dollar

A general view shows the headquarters of Swiss insurer Swiss Re in Zurich, Switzerland, September 23, 2015. Reinsurer Swiss Re AG has agreed to buy Guardian Financial Services, the Swiss group said on Wednesday, bolstering the British business of its unit which buys and manages closed life insurance policies. Swiss Re's business unit Admin Re will buy Guardian from private equity firm Cinven for 1.6 billion pounds ($2.45 billion). REUTERS/Arnd Wiegmann

Zürich (Reuters) - Der Rückversicherer Swiss Re erwartet im laufenden und im kommenden Jahr schwere Beeinträchtigungen der Weltkonjunktur durch die Coronavirus-Krise.

“Wir gehen davon aus, dass die Leistungseinbuße in diesen zwei Jahren weltweit zwölf Billionen Dollar betragen wird”, sagte Konzernchef Christian Mumenthaler am Mittwoch auf einer online abgehaltenen Konferenz des Finanzinformationsanbieters Bloomberg. Die Versicherer könnten das nicht auffangen, denn ihre Bilanzen machten nur einen kleinen Bruchteil dieser Summe aus.

Die Branche habe die Pandemie insgesamt gut bewältigt, weil sie mit viel Kapital in die Krise gegangen sei. Zudem sei ihr das Risiko bewusst gewesen. Mumenthaler hält den für die Branche erwarteten Gesamtschaden von 50 bis 80 Milliarden Dollar für überschaubar. Denn die Schäden durch Naturkatastrophen hätten sich alleine 2017 auf mehr als 140 Milliarden Dollar belaufen. Was in der Krise nicht gut funktioniert habe, sei ein Verständnis für den Umfang der Schäden, die durch Versicherungen gedeckt seien. “Eine Pandemie, und das weiß die Versicherungswirtschaft, ist kein Risiko, das man decken kann.”

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