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UBS nach Gewinnplus vorsichtig für Rest des Jahres
27. Oktober 2017 / 05:21 / in einem Monat

UBS nach Gewinnplus vorsichtig für Rest des Jahres

Zürich (Reuters) - Die UBS hat im Sommer dank einer besseren Entwicklung im Kernbereich Vermögensverwaltung und der Investmentbank mehr verdient.

The logo of Swiss bank UBS is seen at a branch office in Basel, Switzerland March 29, 2017. Picture taken on March 29, 2017. REUTERS/Arnd Wiegmann

Der Vorsteuergewinn stieg um 39 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken, wie das Institut am Freitag mitteilte. Für den Rest des Jahres gab sich die Schweizer Großbank jedoch vorsichtig: Zwar gehe die UBS von einer globalen Wirtschaftserholung aus. Die Kunden könnten sich jedoch wegen der Ungewissheit über die künftige Politik der Notenbanken und die hohen Bewertungen zurückhalten. Zudem stellten geopolitische Spannungen ein Risiko dar.

Im dritten Quartal steigerte die UBS ihren Vorsteuergewinn in der Vermögensverwaltung - obwohl reiche Kunden weltweit Milliarden abzogen. Grund dafür waren Gebühren, die die UBS wegen der Negativzinsen auf Euroguthaben verlangt, sowie Programme verschiedener Regierungen im Kampf gegen Steuerflüchtlinge. Unter dem Strich sammelte die Großbank bei der vermögenden Kundschaft aber mit einer positiven Bilanz von 2,4 Milliarden Franken mehr neue Gelder ein als abflossen. Doch die Abflüsse und die anhaltende Zurückhaltung vieler verunsicherter Kunden im Handel lastete auf den Renditen: Die Nettomarge im globalen Vermögensverwaltungsgeschäft schrumpfte im Jahresvergleich auf 19 von 20 Prozent.

In der Investmentbank schnitt die UBS vergleichsweise gut ab: Den schwachen Anleihenhandel konnte die Bank unter anderem durch ein gutes Aktiengeschäft ausgleichen. Auch andere Großbanken hatten zuvor den schwachen Anleihenhandel zu spüren bekommen - etwa Citigroup, Bank of America und JP Morgan. Denn im Vorjahr hatten Marktturbulenzen durch den Brexit und die US-Wahlen für gute Geschäfte gesorgt.

Bei den Rückstellungen für laufende Rechtsfälle - etwa der Steuerstreit mit Frankreich oder die Verfahren zum US-Immobilienmarkt - änderte sich nur wenig: Sie lagen zum Ende des Quartals bei 2,41 nach 2,45 Milliarden Franken zum Halbjahr.

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