Reuters logo
Jung: USA fordern nicht mehr deutsche Soldaten in Afghanistan
8. Februar 2009 / 09:58 / in 9 Jahren

Jung: USA fordern nicht mehr deutsche Soldaten in Afghanistan

München (Reuters) - Die USA fordern nach den Worten von Verteidigungsminister Franz Josef Jung keine Aufstockung der deutschen Truppen in Afghanistan.

<p>Afghan President Hamid Karzai (R) and German Defence Minister Franz Josef Jung shake hands during the 45th Munich Security Conference February 8, 2009. REUTERS/Sebastian Zwez/Pool (GERMANY)</p>

Seine amerikanischen Gesprächspartner hätten keinen solchen Wunsch geäußert, sagte Jung am Sonntag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. Die USA würden anerkennen, dass Deutschland die Mandatsobergrenze gerade erst auf 4500 Soldaten erhöht habe und bereits die gesamte Luftaufklärung und mehr als die Hälfte des Lufttransports in Afghanistan leiste. Zudem werde Deutschland die schnelle Eingreiftruppe im Norden des Landes aufstocken.

Weitere Anstrengungen seien allerdings beim Aufbau der afghanischen Armee und Polizei nötig, sagte Jung. Bei dieser Aufgabe müssten Amerika und Europa noch enger zusammenarbeiten. Vor allem der schleppende Aufbau der afghanischen Polizei gilt als Hindernis bei der Befriedung des Landes. Um das Training zu beschleunigen, hat auch die Bundeswehr die Polizeiausbildung verstärkt. Derzeit sind rund 3500 deutsche Soldaten am Hindukusch im Einsatz.

Unsere Werte:Die Thomson Reuters Trust Principles
0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below