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Rückschlag für Rechte bei Regionalwahl in Slowakei
5. November 2017 / 09:32 / in 15 Tagen

Rückschlag für Rechte bei Regionalwahl in Slowakei

Bratislava (Reuters) - Die rechtsextreme Volkspartei hat bei der Regionalwahl in der Slowakei einen Dämpfer hinnehmen müssen.

A leader of People's Party Our Slovakia (LS NS), Marian Kotleba, attends a commemoration of the 87th anniversary of the death of Slovak general Milan Rastislav Stefanik near the village of Brezova pod Bradlom, Slovakia, in this May 6, 2006 file photo. REUTERS/Radovan Stoklasa/Files

Ihr Vorsitzender Marian Kotleba verlor die Abstimmung um den Gouverneurs-Posten in der Region Banska Bystrica im Zentrum des Landes gegen den Unternehmer Jan Lunter, wie das Statistikamt am Samstag nach Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Der Vize-Vorsitzende Milan Uhrik, die rechte Hand Kotlebas, musste sich in der Region Nitra im Südwesten der Slowakei geschlagen geben.

Bei der Wahl vor vier Jahren hatte Kotleba überraschend die Abstimmung um den Gouverneursposten gewonnen. Seine “Volkspartei-Unsere Slowakei” ist seit dem vergangenen Jahr im Parlament vertreten. Umfragen zufolge liegt sie mit zehn Prozent auf dem dritten Platz. Gegen Kotleba und zwei weitere Abgeordnete wird wegen Extremismus-Vorwürfen ermittelt, zudem wurden Schritte zum Verbot der Partei eingeleitet. Die Partei, deren Mitglieder bei Fackelzügen in Uniformen auftraten, die an die Zeit der Nazi-Herrschaft erinnerten, weist jede Verbindung zu Faschismus zurück.

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