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Mehr als 300 Tote nach Doppelanschlag in Mogadischu
16. Oktober 2017 / 07:42 / in einem Monat

Mehr als 300 Tote nach Doppelanschlag in Mogadischu

Mogadischu (Reuters) - Zwei Tage nach den Bombenanschlägen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Rettungskräfte auf mehr als 300 gestiegen.

Somali government forces and civilians gather at the scene of an explosion in KM4 street in the Hodan district of Mogadishu, Somalia October 15, 2017. REUTERS/Feisal Omar

Klinikmitarbeiter erklärten am Montag, die Zahl könne weiter steigen, weil noch viele Menschen vermisst würden. Für die Anschläge hat bisher niemand die Verantwortung übernommen. Zu ähnlichen Angriffen bekannte sich in der Vergangenheit oft die islamistische Miliz Al-Schabaab.

Die Bombenanschläge, die Mogadischu am Samstag trafen, waren die schwersten seit Beginn des Aufstands der Al-Schabaab vor rund zehn Jahren. Im Zentrum der Hauptstadt detonierte zunächst eine in einem Lastwagen versteckte Bombe an einer belebten Kreuzung. Zwei Stunden später explodierte eine zweite Bombe in einem anderen Stadtbezirk.

Die Bundesregierung zeigte sich von den Taten entsetzt. “Auch in Somalia, wo die Menschen ja seit langem schreckliche Erfahrungen mit der ständigen terroristischen Bedrohung haben, sticht diese massenmörderische Tat in ihrer Bösartigkeit und ihrer Dimension hervor”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Deutschland werde die somalische Regierung auf dem Weg zur Demokratisierung und Stabilisierung weiter unterstützen.

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