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Polizei fandet mit Hochdruck nach Fahrer von Barcelona-Anschlag
20. August 2017 / 09:10 / in 3 Monaten

Polizei fandet mit Hochdruck nach Fahrer von Barcelona-Anschlag

Barcelona (Reuters) - Zwei Tage nach dem Attentat von Barcelona fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem Fahrer des Lieferwagens, mit dem 13 Menschen getötet wurden.

Police vans block the street at the beginning of fiestas of Bilbao, after a van ran down pedestrians in Barcelona's Las Ramblas on Thursday, in Bilbao, Spain August 19, 2017. REUTERS/Vincent West - RTS1CGX0

In der Nacht zum Samstag teilte die Polizei mit, es sei immer unwahrscheinlicher, dass der Fahrer unter den in Cambrils - dem Ort eines zweiten Anschlags - erschossenen Attentätern sei. Die spanische Regierung entschied, die Sicherheitsstufe nicht auf fünf zu erhöhen, sondern sie auf Stufe vier zu belassen. Allerdings wurde die Zahl der Sicherheitskräfte an den von Touristen frequentierten Stätten erhöht. Die Regierung geht davon aus, dass die hinter den Anschlägen steckende Extremisten-Zelle zerschlagen ist.

Donnerstagabend war der nach Behördenangaben bislang nicht identifizierte Fahrer weggerannt, nachdem er den Lieferwagen in die Menschenmenge auf dem Prachtboulevard Las Ramblas in Barcelona gesteuert hatte. Dabei wurden über hundert Menschen verletzt, darunter viele Urlauber aus anderen Ländern. Wenig später wurde im südlich von Barcelona gelegenen Ferienort Cambrils eine Frau mit einem Wagen tödlich verletzt, bevor Sicherheitskräfte die fünf Angreifer erschossen.

Bisher haben die Ermittler vier Menschen im Zusammenhang mit den Anschlägen festgenommen, drei Marokkaner und eine aus der von Marokko umgebenen spanischen Exklave Melilla stammende Person. Die Behörden haben weitere drei Verdächtige identifiziert. Nach Berichten spanischer Medien zählen zwei von ihnen zu den Toten einer Explosion im Ort Alcanar. Dort wurde ein Haus durch eine Gasexplosion Mittwochnacht zerstört.

Die Ermittler gehen davon aus, dass in den Räumlichkeiten des Gebäudes ein oder mehrere größere Anschläge geplant wurden. Dabei sollten offensichtlich Gas-Flaschen, die in dem Haus gelagert waren, eingesetzt werden. Der dritte Verdächtige heißt nach einem Bericht von “El Pais” Younes Abouyaaqoub und ist auf der Flucht.

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