April 28, 2020 / 8:29 AM / a month ago

Arbeitslosigkeit steigt in Spanien - aber weniger als erwartet

Women talk from the balconies of their homes during lockdown, amid the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, in Madrid, Spain, April 27, 2020. REUTERS/Susana Vera

Madrid (Reuters) - Im besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffenen Spanien steigt die Arbeitslosigkeit nicht so stark wie erwartet.

Die Arbeitslosenquote kletterte im ersten Quartal wegen der landesweiten Schließung von Geschäften und Unternehmen auf 14,4 Prozent, wie das Statistikamt am Dienstag mitteilte. Im vorangegangen Quartal waren es noch 13,8 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen stärkeren Anstieg auf 15,6 Prozent erwartet.

Spanien zählt nach den USA und Italien weltweit die meisten Toten in Verbindung mit dem neuartigen Coronavirus. Deshalb wurden Mitte März strenge Ausgangsbeschränkungen erlassen, die erst am vergangenen Wochenende gelockert wurden. Daten der Sozialversicherung zeigen, dass seit Beginn des Lockdown am 14. März fast 900.000 Menschen ihren Job verloren haben. Tourismusbranche und Bauwirtschaft sind demnach besonders betroffen.

Spanien weist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern traditionell eine hohe Arbeitslosenquote aus. Diese erreichte während der Finanzkrise 2013 mit fast 27 Prozent ihren Spitzenwert. Die Notenbank befürchtet, dass die Quote in diesem Jahr auf bis zu 21,7 Prozent steigen kann. Die Wirtschaft könnte demnach um bis zu 12,4 Prozent einbrechen.

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