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Wirtschaftsnachrichten

Spaniens Wirtschaft bricht etwas weniger stark ein - Minus 17,8 Prozent

A picture shows the skyline of Madrid, Spain, June 7, 2016. REUTERS/Andrea Comas

Madrid (Reuters) - Die spanische Wirtschaft ist auf dem Höhepunkt der Corona-Krise im Frühjahr weniger stark eingebrochen als bislang angenommen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel von April bis Juni um 17,8 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt am Mittwoch mitteilte. Es korrigierte damit eine erste Schätzung von Ende Juli, die ein Minus von 18,5 Prozent ergeben hatte. Auch die korrigierte Zahl bedeutet einen Rekordeinbruch. Zum Vergleich: Die deutsche Wirtschaft schrumpfte nur um 9,7 Prozent. Spanien hatte im Kampf gegen die Corona-Pandemie strikte Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verhängt. Insbesondere der für das Land wichtige Tourismussektor wurde von der Krise hart getroffen.

Die Regierung rechnet mit einem starken Comeback der Wirtschaft im zu Ende gehenden Sommerquartal. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte um mehr als zehn Prozent wachsen, sagte Wirtschaftsministerin Nadia Calvina. Die spanische Notenbank geht davon aus, dass die Wirtschaft ungeachtet der Erholung im Sommer im Gesamtjahr zwischen 10,5 und 12,6 Prozent einbrechen wird. Für 2021 sagte sie ein Wachstum zwischen 4,1 und 7,3 Prozent voraus.

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