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Spaniens Wirtschaftsminister -Keine Gefahr für katalanische Bankkunden
October 4, 2017 / 8:27 AM / in 2 months

Spaniens Wirtschaftsminister -Keine Gefahr für katalanische Bankkunden

Madrid (Reuters) - Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos versucht nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien, Bankkunden und Unternehmen zu beruhigen.

Euro commemorative coins of the "Catalan Republic" are seen through a magnifying glass in a philately and numismatics shop in Barcelona, Spain, September 17, 2015. Hundreds of thousands of people packed the streets of Barcelona on September 11 to call for Catalonia to break away from Spain, two weeks before a September 27 regional election that many see as a "make-or-break" moment for the independence movement. These coins are aimed at collectors and are not legal tender. REUTERS/Albert Gea

“Katalanische Banken sind spanische Banken, und europäische Banken sind stabil, und ihre Kunden haben nichts zu befürchten”, sagte Guindos am Mittwoch in Madrid. Die Worte von König Felipe zu der Lage seien “korrekt und sehr deutlich” gewesen, fügte er hinzu. Der König hatte die katalanische Regionalregierung am Dienstagabend in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache kritisiert. Führende Vertreter hätten demokratische Prinzipien zerschlagen und die katalanische Gesellschaft gespalten.

Die Katalanen hatten am Sonntag ein Referendum über die Loslösung von Spanien abgehalten, das zuvor von der Zentralregierung und dem Verfassungsgericht für illegal erklärt worden war. Dabei stimmten nach Angaben der Regionalregierung 90 Prozent der Wähler für eine Abspaltung. Die Ausrufung der Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien ist nach den Worten des Chefs der Regionalregierung, Carles Puigdemont, eine Frage von Tagen. Seine Regierung werde Ende dieser Woche oder Anfang nächster Woche handeln, wenn alle Stimmen ausgezählt seien, sagte Puigdemont am Dienstag der BBC.

Der Leitindex der spanischen Börse rutschte daraufhin um 1,4 Prozent ab. Die Refinanzierungskosten für die spanische Zentralregierung stiegen auf den höchsten Stand seit März.

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