April 29, 2019 / 5:32 AM / in 3 months

Schwierige Regierungsbildung in Spanien erwartet

Spanish flags are are seen next to a TV screen showing Spanish Prime Minister and Socialist Worker's Party candidate Pedro Sanchez during a live televised debate ahead of general elections in Madrid, Spain, April 22, 2019. REUTERS/Susana Vera

Madrid (Reuters) - Spanien steuert nach der Wahl am Sonntag auf eine schwierige Regierungsbildung zu.

Weder das rechte noch das linke Lager konnte nach Auszählung von über 95 Prozent der Stimmen eine klare Mehrheit auf sich vereinigen. Dem sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez werden zwar die größten Chancen auf einen Machterhalt eingeräumt. Ihm dürften aber Wochen oder gar Monate harter Verhandlungen bevorstehen, um in dem zerstrittenen neuen Parlament Partner zu finden und ein Regierungsbündnis zu schmieden.

Sanchez selbst sagte, die einzigen Bedingungen, die er an Bündnispartner stelle, seien Respekt vor der Verfassung und ein Wille, die soziale Gerechtigkeit zu stärken. Der Vorsitzende des Linksbündnisses Unidas Podemos, Pablo Iglesias, zeigte sich offen für eine Koalition mit Sanchez’ Sozialisten. Gemeinsam würden den beiden Partnern jedoch elf Sitze für die Mehrheit im Parlament fehlen.

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