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Weltnachrichten

Regierung und Rebellen im Sudan unterzeichnen Friedensabkommen

Juba (Reuters) - Die aus Militärs und Zivilisten zusammengesetzte sudanesische Übergangsregierung hat ein Friedensabkommen mit fünf bedeutenden Rebellengruppen unterzeichnet.

Die Vereinbarung wurde am Montag in der südsudanesischen Hauptstadt Juba unterschrieben und gilt als entscheidender Schritt bei der Lösung der tiefgreifenden Konflikte, die in dem Land unter der Herrschaft des 2019 gestürzten Präsidenten Omar al-Baschir ausbrachen.

Mit dem Abkommen sollen die Rebellengruppen politische Mitsprache, Autonomie-Befugnisse und wirtschaftliche Rechte erhalten. Zudem wurde ihnen eine Integration in die Sicherheitskräfte zugesagt. Vertriebene sollen in ihre Heimat zurückkehren können. Im von der Region Darfur ausgehenden Konflikt wurden schätzungsweise mehr als 300.000 Menschen getötet und etwa 2,5 Millionen vertrieben.

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