June 4, 2019 / 2:32 PM / 3 months ago

Keine Annäherung im Sudan zwischen Opposition und Militär

Members of Sudanese alliance of opposition and protest groups wave their national flag as they chant slogans outside an office block during the first day of a strike, as tensions mounted with the country's military rulers over the transition to democracy, in Khartoum, Sudan May 28, 2019. REUTERS/Mohamed Nureldin Abdallah

Khartum (Reuters) - Im Machtkampf zwischen Militärregierung und sudanesischer Opposition zeichnet sich keine Entspannung ab.

Die Opposition lehnte am Dienstag den Vorstoß des Militärrats ab, innerhalb von neun Monaten Neuwahlen abzuhalten. Dieser Vorschlag galt als Geste an die Opposition, nachdem das Militär ein Protestcamp gestürmt und dabei mindestens 35 Menschen tötete. Zudem waren vom Militärrat alle bisherigen Vereinbarungen mit der Opposition aufgekündigt worden. Diese wiederum setzte daraufhin alle Gespräche mit den Machthabern aus. Die Opposition hatte sich eigentlich nach dem Sturz von Präsident Omar al-Bashir mit dem Militär auf eine dreijährige Übergangphase vor Neuwahlen verständigt. Allerdings waren die Verhandlungen über die Umsetzung der Vereinbarung seit Wochen festgefahren.

Madani Abbas Madani, ein Führer der Oppositionsbewegung, erklärte, man lehne sämtliche Pläne des Militärrats ab. Ziel der Proteste bleibe die Ablösung des Gremiums. “Demonstranten zu töten, zu verletzen und zu demütigen - das war eine systematische und geplante Aktion zur Unterdrückung des sudanesischen Volkes”, sagte Madani.

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