August 11, 2011 / 7:08 AM / 8 years ago

Europäische Staaten drohen Syrien indirekt mit UN-Sanktionen

Syrian protesters stand behind a Syrian flag during a demonstration against Syria's President Bashar Al-Assad in front of the Syrian embassy in Amman July 21, 2011. REUTERS/Ali Jarekji

New York (Reuters) - Angesichts der anhaltenden Gewalt in Syrien haben europäische Diplomaten Präsident Baschar al-Assad indirekt mit UN-Sanktionen gedroht.

Sollte die syrische Führung ihre Offensive gegen die Demokratiebewegung nicht stoppen, werde der UN-Sicherheitsrat über “weitere Schritte” beraten müssen, um den Druck auf Syrien zu erhöhen, sagte der stellvertretende britische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Philip Parham, am Mittwoch in New York. Seine Kollegen aus Deutschland, Frankreich und Portugal äußerten sich ähnlich. Im Diplomaten-Jargon steht die Formulierung “weitere Schritte” meist für Sanktionen.

Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrat hatte der stellvertretende UN-Direktor für politische Angelegenheiten, Oscar Fernandez-Taranco, zuvor berichtet, dass die Gewalt im Syrien anhalte und die humanitäre Lage vor Ort immer schlimmer werde. Nach seinen Angaben wurden seit Beginn der Proteste im März fast 2000 Zivilisten getötet.

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Susan Rice, kündigte an, die Regierung in Washington arbeite mit ihren internationalen Partnern zusammen, um den Druck auf Assad durch “weitere koordinierte diplomatische und finanzielle Maßnahmen” zu erhöhen. Als Veto-Mächte haben Russland und China sich bislang skeptisch zu UN-Sanktionen gegen Syrien geäußert.

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