December 19, 2017 / 12:30 PM / in 4 months

Assad weist französischen Vorstoß für Friedensvermittlung zurück

Amman/Parus (Reuters) - Der syrische Präsident Baschar al-Assad spricht Frankreich jegliche Legitimation für eine Friedensvermittlung in seinem Land ab.

Syrian President Bashar al-Assad as seen in Damascus, Syria November 14, 2017. SANA/Handout via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS.

“Jene, die Terrorismus unterstützen, haben kein Recht über Frieden zu sprechen”, erklärte der Staatschef. Er warf Frankreich vor, seit den ersten Tagen des vor sechs Jahren ausgebrochenen Bürgerkriegs “Blut an den Händen” zu haben. Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian erklärte am Dienstag am Rande eines USA-Besuchs, Frankreich lasse sich nicht von einem Mann belehren, der Tausende militante Islamisten aus der Haft entlassen habe, um den Krieg anzufachen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will Anfang 2018 Initiativen ergreifen, um Friedengespräche in Gang zu bringen. Alle Seiten seien dazu eingeladen, auch Assad, hatte Macron erklärt. Bislang hatten westliche Staaten die Devise ausgegeben, ein Ende der Kämpfe sei nur ohne Assad vorstellbar. Der französische Präsident ließ offen, in welchen Verhältnis der von ihm angekündigte Vorstoß zu bereits laufenden Friedensbemühungen unter Leitung der UN stehen sollen.

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