August 13, 2013 / 7:54 AM / 6 years ago

Syrien-Friedenskonferenz rückt in immer weitere Ferne

Moskau (Reuters) - Die ursprünglich für Mai angepeilte internationale Syrien-Friedenskonferenz rückt in immer weitere Ferne.

Es sei unwahrscheinlich, dass das Treffen im September abgehalten werden könne, sagte der stellvertretende russische Außenminister Gennadi Gatilow am Dienstag der Nachrichtenagentur Interfax. Als Grund nannte er einen vollen Terminkalender, der bereits zahlreiche andere diplomatische Verpflichtungen in den kommenden Wochen vorsehe. Russland wolle, dass die zweite Genfer Konferenz so rasch wie möglich zustande komme. “Aber wir müssen realistisch sein, was die Umstände angeht, die sich auf das Forum auswirken könnten.”

Die USA und Russland hatten sich als gemeinsame Initiatoren der Konferenz in der vergangenen Woche erneut dafür ausgesprochen, das Treffen möglichst bald einzuberufen. Sie legten jedoch keinen Plan dafür vor, wie die Bürgerkriegsparteien an einen Tisch gebracht werden sollen.

Ein Knackpunkt ist unter anderem, dass die Rebellen sich untereinander nicht einigen können, wer sie bei dem Treffen vertreten soll. Jüngste Erfolge der Truppen von Präsident Baschar al-Assad auf dem Schlachtfeld ließen zudem Zweifel aufkommen, ob dieser überhaupt an einer Konferenz interessiert ist oder nicht doch lieber auf eine Niederschlagung des seit mehr als zwei Jahren anhaltenden Aufstands setzt. Strittig ist auch, ob der Iran in die Friedensbemühungen eingebunden werden soll. Gatilow bekräftigte, Russland sei nach wie vor dafür. Die USA unterstützen diese Position nicht.

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