February 7, 2018 / 3:07 PM / 8 months ago

Beobachter- Mindestens 23 Zivilisten bei Angriffen in Syrien getötet

Beirut (Reuters) - Bei Luftangriffen auf das von Rebellen kontrollierte Gebiet Ost-Ghuta bei Damaskus sind am Mittwoch nach Informationen von Kriegsbeobachtern 23 Zivilisten getötet worden.

Men stand on the rubble of damaged buildings after an airstrike in the Saqba area, in the eastern Damascus suburb of Ghouta, Syria January 9, 2018. REUTERS/Bassam Khabieh

Unter den Opfern seien auch fünf Kinder, berichtete die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsgruppe für Menschenrechte. Im Gebiet von Ost-Ghuta kämpfen syrische Regierungstruppen mit Unterstützung Russlands und Irans gegen Rebellen und Extremisten.

Im Norden des Landes haben türkische Soldaten nach Angaben der Kurdenmiliz YPG eine Grundschule und ein Wasserwerk beschossen. Die türkische Armee geht in der syrischen Region Afrin gegen die Kurden vor. Die YPG wurden im Kampf gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) von den USA unterstützt. Die Türkei betrachtet sie hingegen als Verbündete der Kurdischen Arbeiterpartei PKK, die international als terroristische Gruppierung geächtet ist.

Russland verstärkt nach dem Abschuss eines seiner Kampfflugzeuges unterdessen die Sicherheitsmaßnahmen an seinen Militäreinrichtungen in Syrien. Das Flugzeug von Typ SU-25 war mit einer tragbaren Luftabwehrrakete abgeschossen worden. Diese Waffen werden von der Schulter eines Kämpfers abgeschossen und suchen sich ihr Ziel mit Hilfe eines Infrarotsensors allein. Sie sind sehr leicht zu transportieren und zu bedienen und stellen daher eine große Gefahr für Flugzeuge dar. Bislang haben sich sowohl die USA als auch Russland darum bemüht, diese Waffen nicht in die Hände irregulärer Streitkräfte gelangen zu lassen. Das Flugzeug wurde in einer sogenannten Deeskalationszone abgeschossen, in der nach Absprache Russlands, der Türkei und Irans keine Kämpfe stattfinden sollen. Für diese Zone ist den Absprachen zufolge die Türkei verantwortlich. Russland sei daher im Kontakt mit der Türkei, um die Abschussstelle des Flugzeugs zu untersuchen, sagte der Chef des Verteidigungsausschusses im russischen Parlament, Wladimir Schamanow.

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