March 4, 2019 / 3:12 PM / 17 days ago

Beobachter - 150 IS-Kämpfer haben sich im Osten Syriens ergeben

Beirut (Reuters) - Im Osten Syriens haben sich Beobachtern zufolge rund 150 IS-Kämpfer in einer der letzten Enklaven der Extremistenmiliz in dem Land ergeben.

Die Kämpfer seien unter rund 400 Menschen gewesen, die die umkämpfte Region Baghus am Montag verlassen hätten, berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Zuvor hätten die von den USA unterstützten Rebellen der “Syrischen Demokratischen Streitkräfte” (SDF) dort erneut angegriffen. Baghus steht seit Tagen vor der Einnahme.

Der IS hatte 2014 weite Teile des Irak sowie Syriens eingenommen und über die Staatsgrenzen hinweg ein Kalifat ausgerufen. Seit 2017 wurde die Miliz aber aus immer mehr Gebieten verdrängt. Wird Baghus von der SDF eingenommen, verbleibt nur noch eine abgelegene, kaum besiedelte Region westlich des Euphrats in der Hand der IS-Kämpfer, die inmitten des von der syrischen Armee kontrollierten Gebietes liegt.

Die Festnahme weiterer IS-Kämpfer heizt auch die Debatte in Deutschland an, was mit Gefangenen geschehen soll. Deutsche IS-Kämpfer sollen unter bestimmten Bedingungen ihre Staatsangehörigkeit verlieren, bestätigten Innen- und Justizministerium am Montag in Berlin. Wer Kämpfer in einer ausländischen Terrormiliz sei und mehrere Staatsbürgerschaften habe, dem könne die deutsche künftig entzogen werden.

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