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Russland weist Vorwürfe zu Luftangriffen in Syrien zurück
28. September 2017 / 06:27 / in 22 Tagen

Russland weist Vorwürfe zu Luftangriffen in Syrien zurück

Moskau (Reuters) - Das russische Verteidigungsministerium hat Vorwürfe der syrischen Opposition zurückgewiesen, gemeinsam mit der Luftwaffe Syriens für den Tod von mindestens 150 Zivilisten bei Angriffen in der Provinz Idlib verantwortlich zu sein.

Civil defense members inspect the damage at a site hit by airstrikes on Tuesday, in the town of Khan Sheikhoun in rebel-held Idlib, Syria April 5, 2017. REUTERS/Ammar Abdullah

Die russische Luftwaffe greife keine Wohngebiete an, erklärte Generalmajor Igor Konaschenkow am Donnerstag. Ziele seien Stützpunkte von Terroristen, gepanzerte Fahrzeuge und Munitionsdepots. Diese würden zuvor über Drohnen ausfindig gemacht.

Mitarbeiter des von der Opposition betrieben Zivilschutzes in Idlib erklärten, nach den tagelangen Bombardierungen würden immer noch Leichen aus zerstörten Gebäuden geborgen. Konaschenkow bezeichnete die Zivilschutzgruppe als “Scharlatane”, die nicht als glaubwürdige Informationsquelle genutzt werden könne. Im Nordwesten Syriens war es in den vergangenen Monaten nicht mehr zu größeren Luftangriffen gekommen, bis in der vergangenen Woche dschihadistische Gruppen eine Offensive gegen die Regierungstruppen starteten.

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