April 3, 2018 / 9:50 AM / 3 months ago

Syrische Regierung nimmt weiteres Rebellengebiet ins Visier

Beirut/Amman (Reuters) - Die syrische Regierung und ihr Verbündeter Russland nehmen eine weitere Rebellenenklave nahe Damaskus nach Angaben von Aufständischen ins Visier.

A member of Syrian forces of President Bashar al Assad stands guard near destroyed buildings in Jobar, eastern Ghouta, in Damascus, Syria April 2, 2018. REUTERS/Omar Sanadiki

Russische und syrische Offiziere hätten die in der Freien Syrischen Armee (FSA) zusammengeschlossenen Gruppierungen im belagerten Ost-Kalamun aufgefordert, entweder die Waffen abzugeben oder das Gebiet zu verlassen, berichtete ein Rebellensprecher am Dienstag im TV-Sender al-Hadath. Die Aufständischen hätten vorgeschlagen, dass die Kämpfer aus den Städten der 40 Kilometer nordöstlich von Damaskus liegenden Enklave in die Berge abzögen und die Zivilisten in den Ortschaften bleiben könnten. Damit wolle man eine Zwangsumsiedlung vermeiden. Eine Antwort von russischer Seite stehe noch aus.

Ost-Kalamun grenzt anders als Ost-Ghuta nicht direkt an die syrische Hauptstadt. In dem Gebiet gibt es nur wenige Ortschaften, der größte Teil ist Wüste. Ost-Ghuta haben die syrischen Streitkräfte mit russischer Unterstützung nahezu vollständig wieder unter ihre Kontrolle gebracht. Während Staatsmedien am Montag den Abzug der letzten Rebellengruppe vermeldeten, dementierte die Gruppe Dschaisch al-Islam dies und sprach von psychologischer Kriegsführung.

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