February 26, 2018 / 10:51 AM / 4 months ago

Lawrow - Waffenruhe schützt Extremisten in Ost-Ghuta nicht

Moskau (Reuters) - Radikale Islamisten im syrischen Ost-Ghuta und der Provinz Idlib stehen nach den Worten des russischen Außenministers Sergej Lawrow nicht unter dem Schutz der vom UN-Sicherheitsrat vereinbarten Waffenruhe.

Russian Foreign Minister Sergey Lavrov reacts during a news conference in Belgrade, Serbia, February 22, 2018. REUTERS/Djordje Kojadinovic

Die Feuerpause erstrecke sich nicht auf den Kampf gegen Extremisten in der Region Damaskus, sagte Lawrow am Montag einer Meldung der Nachrichtenagentur Ifax zufolge. Aussagen über den Einsatz von Chlorgas in Ost-Ghuta nannte er eine Provokation. Sie seien falsch und dienten dazu, die Waffenruhe zu torpedieren, erklärte Lawrow laut einer Meldung der Nachrichtenagentur RIA.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte sich am Samstag nach mehrfacher Vertagung auf eine 30-tägige Waffenruhe für Syrien verständigt. Trotzdem gingen die Kämpfe in Syrien weiter. Nach Angaben der Opposition vor Ort wurde am Sonntag Giftgas bei einem Angriff auf Ost-Ghuta eingesetzt. Viele Menschen hätten nach einer “enormen Explosion” Symptome von Chlorgas-Verletzungen gezeigt, berichteten Mediziner der Opposition. Ein Kind sei gestorben. Mindestens 18 Menschen seien behandelt worden.[nL8N1QF14Y]

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