February 26, 2018 / 11:51 AM / 7 months ago

UN-Generalsekretär - Müssen "Hölle auf Erden" in Ost-Ghuta stoppen

Genf/Berlin (Reuters) - UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die Lage im umkämpften syrischen Ost-Ghuta als Hölle auf Erden angeprangert und die Kriegsparteien aufgerufen, die im Sicherheitsrat vereinbarte Waffenruhe umzusetzen.

A man is seen near a damaged building in the besieged town of Douma, Eastern Ghouta, Damascus, Syria February 25, 2018. REUTERS/Bassam Khabieh

“Ost-Ghuta kann nicht warten”, sagte er am Montag in Genf. “Es ist höchste Zeit, diese Hölle auf Erden zu stoppen.” Die Vereinten Nationen stünden bereit, lebensrettende Hilfe in die Rebellen-Enklave östlich von Damaskus zu bringen und Schwerverletzte von dort zu evakuieren. In dem belagerten Gebiet leben rund 400.000 Menschen. Nach UN-Angaben gingen die Luftangriffe dort auch am Montag weiter.

“Die Lage in Ost-Ghuta bleibt auch heute weiter dramatisch”, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin, Maria Adebahr. “Leid und Not der Menschen haben ein Ausmaß erreicht, das schwer zu ertragen ist.” Es gebe Anzeichen, dass sich die Intensität der Kämpfe verringere. “Aber wir sehen eben auch, dass von einer Einstellung der Kampfhandlungen eben immer noch nicht die Rede sein kann.” Die syrische Regierung verhindere weiter Hilfslieferungen nach Ost-Ghuta. Deutschland stehe bereit, humanitäre Hilfe zu leisten, sobald es Zugang zu der Region gebe.

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