February 14, 2018 / 5:19 PM / 3 months ago

UN-Hilfskonvoi erreicht syrische Rebellen-Enklave Ost-Ghuta

Genf (Reuters) - In der syrischen Rebellen-Hochburg Ost-Ghuta mit 400.000 eingeschlossenen Zivilisten sind erstmals seit Ende November wieder Hilfslieferungen eingetroffen.

Two young men inspect damages on a building in the besieged town of Douma, eastern Ghouta, in Damascus, Syria February 11, 2018. REUTERS/Bassam Khabieh TPX IMAGES OF THE DAY

Der Konvoi aus neun Lastwagen der Vereinten Nationen und des syrischen Roten Halbmonds habe am Mittwoch Nahrungsmittel und Medizin gebracht, die den Bedarf von etwa 7200 Menschen für einen Monat deckten, teilten die Organisationen mit. “Wir brauchen viel mehr solcher Konvois”, sagte der Leiter des Welternährungsprogramms (WFP) für Syrien, Jacob Kern. “Die Kämpfe müssen aufhören und viel mehr Hilfen den Zivilisten in Not gebracht werden.”

Die Hälfte der in Ost-Ghuta nahe Damaskus von Regierungstruppen eingekesselten Zivilisten sind nach Angaben der internationalen Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer Minderjährige. Die UN hatte die syrische Führung in den vergangenen Wochen vergeblich aufgefordert, wieder Hilfslieferungen zuzulassen und eine Feuerpause zu vereinbaren. Angesichts besonders heftiger Angriffe der syrischen Einheiten gegen Ost-Ghuta und im Rebellengebiet hatte UN-Hilfskoordinator Ali al-Za’tari am Montag erklärt, derzeit tobten mit die schlimmsten Kämpfe seit Beginn des fast siebenjährigen Bürgerkriegs.

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