April 19, 2018 / 7:56 AM / 5 months ago

US-Kreise - Assad weiter zu Chemiewaffen-Einsatz in der Lage

Washington (Reuters) - Die jüngsten westlichen Luftangriffe in Syrien haben nach Einschätzung von US-Regierungskreisen nur begrenzte Auswirkungen auf die Fähigkeit von Präsident Baschar al-Assad gehabt, Chemiewaffen einzusetzen.

Syrian medical staff take part in a training exercise to learn how to treat victims of chemical weapons attacks, in a course organized by the World Health Organisation (WHO) in Gaziantep, Turkey, July 20, 2017. Picture taken July 20, 2017. REUTERS/Murad Sezer

Dies gehe aus der Auswertung der Raketenangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs hervor, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus den Kreisen. Den Erkenntnissen zufolge lagerten die nötigen Chemikalien und Grundstoffe weit verstreut, über die drei angegriffenen Ziele hinaus. Einige seien auch in Schulen und Wohngebäuden versteckt.

Die Schlussfolgerungen stehen im Gegensatz zur Einschätzung der US-Regierung. Diese hatte angedeutet, mit den Angriffen sei der Fähigkeit Assads zu weiteren Chemiewaffeneinsätzen ein vernichtender Schlag versetzt worden. Der Westen wirft Syrien vor, am 7. April in der damaligen Rebellenhochburg Duma C-Waffen eingesetzt zu haben, was die Regierung in Damaskus bestreitet. Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen sollen vor Ort mit Hilfe von Interviews, Bluttests und Bodenproben nach Belegen suchen. Der Urheber soll dabei allerdings nicht ermittelt werden.

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