October 25, 2019 / 2:10 PM / in 23 days

USA ziehen sich nicht ganz aus Syrien zurück - Ölfelder im Fokus

American soldiers stand near military trucks, at al-Omar oil field in Deir Al Zor, Syria March 23, 2019. REUTERS/Rodi Said

Brüssel (Reuters) - Die USA ziehen nicht alle ihre Soldaten aus Syrien ab.

Ein verringertes Truppen-Kontingent werde in dem Land bleiben, um zu verhindern, dass die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) wieder Zugang zu den Ölfeldern erlange, sagte Verteidigungsminister Mark Esper am Freitag am Rande eines Treffens mit seinen Nato-Kollegen in Brüssel. US-Einheiten würden dazu in der ölreichen Region Deir al-Sor, die an den Irak grenzt, Stellung beziehen. Zahlen nannte er nicht. Der IS hatte zu seinen Hochzeiten syrische Ölanlagen unter seine Kontrolle gebracht und sich so finanziert.

US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich den Abzug der US-Truppen aus Syrien angeordnet, nachdem sein Land dort über Jahre hinweg an der Spitze einer Militärallianz den IS bekämpfte. Mit dem Abzugsbefehl machte Trump den Weg frei für eine Offensive der Türkei im Nordosten Syriens, die sich gegen die Kurden-Miliz in der Region richtet, die lange zu den engsten US-Verbündeten zählte. Der US-Präsident erntete dafür auch aus den eigenen Parteireihen scharfe Kritik. Ihm wird vorgeworfen, die Kurden im Stich zu lassen und zugleich den Kampf gegen den IS zu schwächen. In den Tagen der türkischen Offensive brachen Dutzende IS-Kämpfer aus kurdischen Gefängnissen aus. Esper sagte, die Türkei habe einige entflohene Extremisten eingefangen. Inzwischen gilt in dem Gebiet eine Feuerpause.

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