April 19, 2018 / 8:11 AM / 7 months ago

USA machen Syrien für Verzögerung bei OPCW-Ermittlungen verantwortlich

The United Nation vehicles carrying the Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons (OPCW) invspectors arrive in Damascus, Syria April 14, 2018. REUTERS/Ali Hashisho

Washington (Reuters) - US-Verteidigungsminister Jim Mattis hat Syrien für Verzögerungen bei den Ermittlungen zum mutmaßlichen Giftgaseinsatz bei Damaskus verantwortlich gemacht.

Die Regierung habe dafür gesorgt, dass die internationalen Experten nicht zu den entsprechenden Orten gelangen könnten, beklagte Mattis am Mittwoch bei einem Treffen mit seinem Kollegen aus dem Golfstaat Katar in Washington. Bereits in der Vergangenheit habe die Regierung die Zeit nach einem Angriff genutzt, um Beweise zu beseitigen.

Der Westen wirft Syrien vor, am 7. April in Duma Chemiewaffen eingesetzt zu haben, was die Regierung in Damaskus bestreitet. Nach Schüssen auf UN-Mitarbeiter hatten die Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) ihren Einsatz erneut verschoben. Die OPCW soll mit Hilfe von Interviews, Bluttests und Bodenproben nach Belegen suchen. Der Urheber soll dabei allerdings nicht ermittelt werden.

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