October 9, 2018 / 1:05 PM / 2 months ago

UN - Weizenernte in Syrien auf niedrigstem Stand seit 30 Jahren

A farmer harvests wheat in a field in Jdeidet Artouz, a suburb southwest of Damascus, Syria June 19, 2017. Picture taken June 19, 2017. REUTERS/Omar Sanadiki

Dubai (Reuters) - Der Krieg und eine Dürreperiode haben Syriens Weizenproduktion nach Angaben der Vereinten Nationen auf das niedrigste Niveau seit 1989 einbrechen lassen.

2018 seien nur 1,2 Millionen Tonnen zusammengekommen, teilte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) am Dienstag mit. Vor der Krise seien es durchschnittlich 4,1 Millionen Tonnen gewesen. Eine durch die Kämpfe zerstörte Infrastruktur und hohe Produktionskosten führten dazu, dass Bauern ihre Felder nicht mehr so wie früher bestellen könnten, auch wenn sich die Sicherheitslage verbessert habe.

Die Regierung von Präsident Baschar al-Assad gerät deswegen unter Druck, zumal Fladenbrot als Bedarfsgut eingestuft ist und staatlich subventioniert wird. Während Syrien vor dem Krieg in guten Jahren 1,5 Millionen Tonnen Weizen exportieren konnte, ist es inzwischen auf Importe angewiesen. Nach Angaben des Handelsministeriums plant die Regierung, dieses Jahr 1,5 Millionen Tonnen Weizen zu importieren, überwiegend aus Russland.

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