October 7, 2019 / 5:35 AM / 2 months ago

Erdogan hat mit Trump über Sicherheitszone in Syrien gesprochen

U.S. President Donald Trump attends a bilateral meeting with Turkey's President Tayyip Erdogan during the G20 leaders summit in Osaka, Japan, June 29, 2019. REUTERS/Kevin Lamarque

Istanbul (Reuters) - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat mit seinem amerikanischen Amtskollegen Donald Trump über die Einrichtung einer Sicherheitszone in Syrien gesprochen.

In dem Telefonat am Sonntag äußerte sich Erdogan nach Angaben seines Büros verärgert darüber, dass der mit den USA im August vereinbarte Aufbau der Zone nicht vorankomme. Sie sei notwendig, um die Bedrohung durch die syrisch-kurdische YPG-Miliz zu beseitigen und die Voraussetzung für die Rückkehr syrischer Flüchtlinge zu schaffen. Die Miliz wird von Ankara als terroristische Organisation betrachtet, während die von ihr angeführten Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF) von den Vereinigten Staaten im Kampf gegen die IS-Miliz unterstützt werden.

Erdogan hatte zuvor einen baldigen Militäreinsatz auf syrischem Boden angekündigt. Es war die deutlichste Drohung Erdogans mit einem Militäreinsatz seit die Türkei und die USA verabredet haben, eine Sicherheitszone im Norden Syriens einzurichten. Erdogan sagte, das Gebiet östlich des Euphrats solle mit “Quellen des Friedens” gespeist werden. Bis zu zwei Millionen syrischer Flüchtlinge sollen dort angesiedelt werden.

Türkischen Angaben zufolge wird Erdogan im November in Washington mit Trump zusammentreffen. Das Weiße Haus wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern.

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