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Maas fordert von Athen und Ankara direkte Gespräche im Gasstreit

German Foreign Minister Heiko Maas speaks during a news conference at the Ministry of Foreign Affairs in Athens, Greece, July 21, 2020. REUTERS/Alkis Konstantinidis

Berlin (Reuters) - Außenminister Heiko Maas hat Griechenland und die Türkei zu direkten Gesprächen über den Gasstreit im Mittelmeer aufgerufen.

“Lösungen für die Streitfragen um die Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer kann es nur auf Grundlage des Völkerrechts und im aufrichtigen Dialog miteinander geben”, sagte Maas am Dienstag vor seinem Abflug nach Athen und Ankara. Dort will er mit den Regierungen beider Nato-Staaten über die Spannungen in dem Konflikt sprechen. Maas warnte, dass der Streit nicht nur das Verhältnis zwischen der EU und der Türkei belaste. Eine weitere Eskalation schade allen Seiten. Statt Provokationen müsse es nun einen Einstieg in direkte Gespräche geben.

Der Umgang mit der Türkei werde auch Thema des EU-Außenministertreffens am Donnerstag und Freitag in Berlin werden, sagte Maas. Die EU hat die Türkei aufgefordert, Bohrungen in den von beiden Staaten beanspruchten Gewässern zu stoppen. Das Auswärtige Amt hatte es am Montag als “Schritt in die falsche Richtung” bezeichnet, dass die Türkei die Erkundungen mit einem Explorationsschiff verlängerte.

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