August 9, 2015 / 12:52 PM / 3 years ago

Ein Toter bei PKK-Angriff auf Sicherheitskräfte in Türkei

Diyarbakir (Reuters) - Im Südosten der Türkei haben militante Mitglieder der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK einen Militärposten und ein Polizeifahrzeug angegriffen.

Ein Polizist sei dabei in der Nacht zum Sonntag in Midyat in der Provinz Mardin getötet worden, teilten die Behörden mit. Ein weiterer Polizist sei verletzt worden, als ein PKK-Anhänger auf das Fahrzeug geschossen habe. In der Stadt Bulanik in der Provinz Mus hätten PKK-Kämpfer einen Außenposten des Militärs mit Raketen angegriffen, verlautete aus Sicherheitskreisen. Es habe ein kurzes Gefecht gegeben, Berichte über Verletzte lägen nicht vor.

Die PKK hat bereits Mitte Juli ihre Angriffe auf türkische Sicherheitskräfte verstärkt und wirft ihnen vor, sie hätten den 2013 vereinbarten Waffenstillstand gebrochen. Die Regierung in Ankara bombardiert seit dem 24. Juli PKK-Kämpfer im Norden des Iraks. Bis zum 1. August seien dabei mehr als 260 Militante getötet und mehr als 400 verletzt worden, meldete die Nachrichtenagentur Anadolu ohne Angaben von Quellen. Darunter seien auch führende PKK-Funktionäre.

Die PKK wird von der türkischen Regierung, der EU und den USA als Extremistenorganisation eingestuft. Sie nahm ihren Aufstand gegen die türkische Regierung 1984 auf. Die Lage hatte sich deutlich beruhigt, nachdem die Regierung Ende 2012 Friedensgespräche mit dem inhaftierten PKK-Chef Abdullah Öcalan aufgenommen hatte.

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