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Bei GM-Sanierung droht Opel-Werken Stilllegung

Frankfurt (Reuters) - Die schwer angeschlagene Opel-Konzernmutter General Motors droht, zu ihrer Sanierung in Europa Fabriken dichtzumachen.

GM sei an die europäischen Arbeitnehmervertreter herangetreten, um die Kosten um 1,2 Milliarden Dollar zu senken, teilte der US-Autobauer in der Nacht zum Mittwoch mit. “Das beinhaltet mehrere mögliche Schließungen oder Abspaltungen von Werken an kostenintensiven Standorten.” Bereits am Vortag hatten Schreckensszenarien über mindestens drei Werksschließungen bei Opel und den europäischen Schwestermarken die Runde gemacht. Betriebsratschef Klaus Franz wies die Spekulationen jedoch zurück und sagte, er habe keine Kenntnis davon.

GM hatte am Dienstagabend in den USA seinen Sanierungsplan vorgestellt. Weltweit will der Autobauer 47.000 Stellen streichen. Zudem braucht der einst größte Autokonzern der Welt weitere Staatshilfen, um über die Runden zu kommen.

Auch in Deutschland gingen die Gespräche über Staatshilfen weiter, teilte GM mit. Opel hatte bereits im November eine Bürgschaft von Bund und Ländern über rund zwei Milliarden Euro beantragt, um sich für eine mögliche Insolvenz der Mutter zur rüsten. GM wolle die “Liquiditätsfrage” für das europäische Geschäft vor Ende März beantworten. “Eine tragfähige Strategie für das europäische Geschäft von GM könnte Unterstützung durch Partnerschaften mit der deutschen und/oder europäischen Regierungen beinhalten.”

Die Verluste schreibende schwedische Tochter Saab könnte trotz der andauernden Gespräche über Staatshilfen mit der dortigen Regierung noch in diesem Monat Insolvenz anmelden müssen, teilte der Konzern mit.

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