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Unternehmensnachrichten

Bahn-Chef droht mit Milliardenforderung bei Aus für Stuttgart 21

Archivbild: Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube während einer Rede zu Stuttgart 21 am 23. Oktober 2010. REUTERS/Alex Domanski

Berlin (Reuters) - Bahn-Chef Rüdiger Grube droht Grünen und SPD in Baden-Württemberg mit milliardenschweren Forderungen für den Fall eines Scheiterns des Projekts Stuttgart 21.

Es gebe mit dem Land wasserdichte Verträge über den Bahnhofsneubau, sagte Grube der Zeitung “Bild am Sonntag” laut Vorabbericht. Bei einem Ausstieg würde die Bahn rund 1,5 Milliarden Euro verlangen, machte er deutlich. “Als Vorstandsvorsitzender einer Aktiengesellschaft bin ich schlichtweg dazu verpflichtet”, betonte der Manager. Trotz des Regierungswechsels in Baden-Württemberg werde Stuttgart 21 “mit 100-prozentiger Sicherheit” kommen, sagte er voraus.

Nach der Abwahl der CDU/FDP-Koalition am 27. März hatte die Bahn verkündet, die Arbeiten bis zur Wahl des neuen Ministerpräsidenten am 12. Mai ruhen zu lassen. Der designierte Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) hat die Zukunft des Bahnhofprojekts bis nach einem Volksentscheid offengelassen, gegen das im Wahlkampf vor allem seine Partei Front gemacht hatte. Zuvor soll es einen Belastungstest für die Leistungsfähigkeit des Bahnprojekts geben.

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