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Unternehmensnachrichten

Bundesbank-Vorstand dringt auf Fusionen unter deutschen Banken

File photo of the skyline of the banking district in Frankfurt, September 18, 2014. The European Central Bank will release the results of Europe's most comprehensive review of its banks' health on October 26, 2014. The outcome will give the clearest picture yet on the state of the European banking sector, which was pummeled during the financial crisis. REUTERS/Kai Pfaffenbach /Files (GERMANY - Tags: CITYSCAPE BUSINESS)

Frankfurt (Reuters) - Fusionen könnten die deutschen Großbanken nach Auffassung von Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret wettbewerbsfähiger machen.

Die Institute hätten im Stresstest zwar gezeigt, dass sie auch starken Belastungen gewachsen seien, sagte Dombret am Sonntag in Frankfurt. “Das hilft sicherlich, den Marathon zu überstehen – um ihn zu gewinnen, reicht es aber nicht”, sagte er mit Blick auf den gleichzeitig stattfindenden Frankfurt-Marathon. “Dazu muss man nicht nur belastbar sein, sondern auch schneller laufen können als die Konkurrenz - und zwar über eine sehr lange Strecke.”

Im weltweiten, aber auch im europäischen Vergleich lägen die deutschen Banken gemessen an der Rendite unter dem Durchschnitt, weil sie zu stark vom Zinsergebnis abhängig seien, sagte Dombret. Auch die große Zahl der Banken belaste die Ertragslage: “Wenn zu viele Läufer auf der Strecke sind, behindern sie sich gegenseitig. Gerade im deutschen Bankensektor könnten Fusionen daher vorteilhaft sein”, sagte der Bundesbanker. An eine bestimmte Bank habe er dabei nicht gedacht, sagte Dombret auf Nachfrage. Zusammenschlüsse seien auch nicht der einzig denkbare Weg. Auch ein stärkeres Kostenbewusstsein oder die Verkleinerung des Filialnetzes könne helfen.

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