September 16, 2010 / 3:38 PM / 8 years ago

Kreise: Zehn Tote bei Anschlag im Südosten der Türkei

Diyarbakir (Reuters) - Bei einem Bombenanschlag auf einen Kleinbus im Südosten der Türkei sind nach Angaben von Sicherheitskräften zehn Menschen getötet und drei weitere verletzt worden.

Ein 15-monatiges Kind sei unter den Verletzten gewesen, berichteten türkische Medien am Donnerstag. Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand. “Darauf werden wir reagieren”, drohte Ministerpräsident Tayyip Erdogan nach dem Anschlag. Als Schuldige machte er Terroristen aus, ohne jedoch konkret eine Gruppe zu benennen.

In dem Grenzgebiet zum Irak und zum Iran, in dem der Anschlag verübt wurden, hat in der Vergangenheit immer wieder die verbotene, auch von der Europäischen Union und den USA als terroristische Vereinigung eingestufte Kurdische Arbeiterpartei PKK Anschläge verübt. Allerdings hat sie im August eine Waffenruhe ausgerufen, die bis zum 20. September gelten soll.

Es habe sich um einen ferngezündeten Sprengsatz gehandelt, der in der Nähe des Dorfes Gecitli in der Provinz Hakkari explodiert sei, hieß es in den Sicherheitskreisen. Ein Bürgermeister hatte von einer Landmine gesprochen.

Die PKK kämpft seit 1984 um einen unabhängigen Kurdenstaat. Bereits mehr als 40.000 Menschen, die meisten von ihnen Kurden, kamen bislang bei den Kämpfen ums Leben.

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