March 8, 2010 / 7:46 AM / 9 years ago

Mindestens 57 Tote bei Erdbeben in der Türkei

A woman stands on the ruins of a destroyed house in Okcular Village, in Elazig province March 8, 2010.REUTERS/Stringer

Kovancilar (Reuters) - Bei einem schweren Erdbeben im Osten der Türkei sind am Montag Dutzende Menschen ums Leben gekommen.

Der stellvertretende Ministerpräsident Cemil Cicek erklärte, bislang seien 57 Tote aus den Trümmern geborgen worden. Viele Menschen erlitten zudem teils schwere Verletzungen. Das Erdbeben erreichte eine Stärke von 6,0 und ereignete sich in den frühen Morgenstunden in einer dünn besiedelten Gegend in Anatolien. Die Bergungsarbeiten des Roten Halbmonds wurden von 40 Nachbeben erschwert, die teilweise eine Stärke von 5,5 erreichten.

Ministerpräsident Tayyip Erdogan sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus und forderte die Bewohner in der Erdbebenregion auf, beschädigte Häuser nicht wieder zu betreten. Die Regierung werde neue Häuser bauen, die künftigen Erdbeben auch besser standhalten sollten, versprach Erdogan. Die Türkei wird relativ oft von Erdstößen heimgesucht. Bei einem Erdbeben der Stärke 7,4 waren 1999 etwa 18.000 Menschen ums Leben gekommen.

Durch das jüngste Beben stürzten in mehreren Dörfern auch die Minarette von Moscheen ein, wie der Gouverneur von Elazig, Muammer Erol, mitteilte. Wie noch aus der gut 60 Kilometer vom Epizentrum entfernten Stadt Tunceli berichtet wurde, rannten die Menschen in Panik aus den Häusern. Viele seien anschließend aus Furcht vor Nachbeben im Freien geblieben.

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