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Weltnachrichten

UN setzen 100 Millionen Dollar gegen drohende Hungersnöte ein

FILE PHOTO: The United Nations logo is seen on a window in an empty hallway at United Nations headquarters during the 75th annual U.N. General Assembly high-level debate, which is being held mostly virtually due to the coronavirus disease (COVID-19) pandemic in New York, U.S., September 21, 2020. REUTERS/Mike Segar

New York (Reuters) - Die Vereinten Nationen (UN) setzen 100 Millionen Dollar aus einem Notfallfonds gegen drohende Hungersnöte in insgesamt sieben Ländern ein.

Konflikte, Wirtschaftskrisen, die Folgen des Klimawandels und der Corona-Pandemie führten dort zu einer Verschärfung der Versorgungslage, teilte der für die Hilfen zuständige UN-Vertreter Mark Lowcock am Dienstag mit. Mit 30 Millionen Euro gehe der größte Teil der Gelder an den Jemen. In Erwartung einer sich verschlechternden Lage in Äthiopien werden demnach 20 Millionen Dollar für das Land reserviert. Jeweils 15 Millionen seien für Afghanistan und Nigeria bestimmt, je sieben Millionen für den Südsudan und die Demokratische Republik Kongo sowie sechs Millionen für Burkina Faso.

“Die Aussicht, dass auf der Welt Hungersnöte wieder an der Tagesordnung sind, bricht einem das Herz und ist angesichts von mehr als ausreichend Nahrung für alle obszön”, sagte Lowcock. Insgesamt sind in diesem Jahr 500 Millionen Dollar in den Notfallfonds eingezahlt worden, die den UN rasche Reaktion auf neue Krisen ermöglichen sollen.

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