April 10, 2013 / 7:09 AM / 6 years ago

UN: Libyen ist großer Waffengeber für Konfliktherde wie Syrien

Defaced pictures of former Syrian President Hafez al-Assad (C), father of Bassel al-Assad (L) and the current President Bashar al-Assad, are seen on a damaged mural at a regime's secutrity base after it was seized by Free Syrian Army fighters in Deir al-Zor April 8, 2013. Picture taken April 8, 2013. REUTERS/ Khalil Ashawi (SYRIA - Tags: POLITICS CIVIL UNREST)

New York (Reuters) - Die Vereinten Nationen (UN) haben massive Waffenlieferungen aus Libyen in Konfliktländer wie Mali oder Syrien ausgemacht.

Die Lieferungen aus dem nordafrikanischen Land erreichten trotz eines bestehenden Waffenembargos eine “alarmierende Rate”, stellten Experten der UN in einem am Dienstag in New York veröffentlichten Bericht fest. Libyen habe sich nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar Gaddafi zu einer der wichtigsten Bezugsquellen für Waffen verschiedenster Art entwickelt. Diese seien in mehr als zwölf Länder entstandt worden. Dabei handle es sich um Sprengstoff und Munition, Granaten, schwere und leichte Waffen sowie Verteidigungssysteme. Viele Fälle seien bewiesen, andere würden noch untersucht, erklärten die Experten in dem Bericht.

Die Sicherheitskräfte in Libyen sind seit dem Sturz Gaddafis schwach. Viele Teile des Landes werden von Milizen kontrolliert. Die Waffenlieferungen nach Syrien, wo in einem seit zwei Jahren anhaltenden Bürgerkrieg bislang mehr als 70.000 Menschen getötet wurden, wurden dem UN-Bericht zufolge von verschiedenen libyschen Städten aus organisiert.

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