December 5, 2018 / 12:18 PM / 4 days ago

Auch Bulgarien rückt vom UN-Migrationspakt ab

Bulgaria's Prime Minister Boyko Borissov delivers a speech during a debate on the outcome of the Burlgarian presidency of the E.U. for the last six months, at the European Parliament in Strasbourg, France, July 3, 2018. REUTERS/Vincent Kessler

Sofia (Reuters) - Neben anderen ost- und südosteuropäischen Staaten lehnt nun auch Bulgarien den UN-Migrationspakt ab.

Die Regierung in Sofia teilte am Mittwoch mit, die Interessen des Landes und seiner Bürger könnten am besten dadurch geschützt werden, dem Pakt nicht beizutreten. Auch die EU-Staaten Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Österreich haben sich von dem in der UN ausgehandelten Pakt für Migration bereits distanziert, der weltweit Standards im Umgang mit Arbeitsmigranten festschreiben und im Dezember in Marrakesch verabschiedet werden soll. Dem Abkommen hatten im Juli alle 193 UN-Mitglieder außer den USA zugestimmt. Vor allem von rechten und migrationskritischen Regierungen geführte EU-Staaten rücken nun aber wieder davon ab.

Die Bundesregierung hält an dem Pakt fest. Erst vergangene Woche hatte der Bundestag sich mehrheitlich hinter das Abkommen gestellt, über den auch der bevorstehende CDU-Parteitag debattieren will.

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