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Weltnachrichten

Orban zu EU-Finanzstreit - Wird eine Einigung geben

FILE PHOTO: Hungary's Prime Minister Viktor Orban speaks during a meeting with U.S. President Donald Trump in the Oval Office at the White House in Washington, U.S., May 13, 2019. REUTERS/Carlos Barria/File Photo

Budapest (Reuters) - Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban zeigt sich zuversichtlich über die Möglichkeit einer Einigung im Streit um den billionenschweren EU-Etat.

Die Gespräche würden fortgesetzt, an deren Ende werde letztlich eine Einigung stehen, sagte Orban am Freitag im staatlichen Radio. Es könne mehrere Optionen geben, um den gegenwärtigen Stillstand zu überwinden. Ohne einstimmiges Votum der Mitgliedstaaten zur Finanzplanung, die bis 2027 ein Gesamtvolumen von 1,85 Billionen Euro hat, kann der Etat nicht verabschiedet werden. Zu ihm gehört auch der 750 Milliarden Euro schwere Corona-Wiederaufbaufonds. Von der Hilfe hängt die wirtschaftliche Erholung vor allem in Italien, Spanien und Frankreich ab, die von der Pandemie mit am schwersten getroffen sind.

Die Regierung in Budapest wehrt sich ebenso wie die Regierung in Warschau vor allem dagegen, die Auszahlung von EU-Mitteln abhängig zu machen von der Einhaltung der Rechtstaatlichkeit. Beide Länder stehen wegen ihres Umgangs mit der Justiz und den Medien in der Kritik. Zudem weigern sich Polen und Ungarn strikt, im Rahmen einer gemeinsamen EU-Migrationspolitik Flüchtlinge aus Afrika und dem Nahen Osten aufzunehmen.

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