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Wirtschaftsnachrichten

Zahl der Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe geht leicht zurück

FILE PHOTO: A young Ultra-Orthodox Jewish girl shops in a toy store, during the outbreak of coronavirus disease (COVID-19) in the Borough Park section of Brooklyn, New York, U.S., October 13, 2020. REUTERS/Brendan McDermid/File Photo

Washington (Reuters) - Wenige Tage vor der US-Präsidentenwahl zeichnet sich keine durchgreifende Erholung am Arbeitsmarkt ab.

Insgesamt stellten vorige Woche 751.000 Amerikaner einen Erstantrag auf staatliche Arbeitslosenhilfe und damit weniger als in der Woche davor, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einer Gesamtzahl von 775.000 gerechnet. Die Zahl der Anträge auf staatliche Stütze bleibt trotz des Rückgangs für US-Verhältnisse sehr hoch: Im aussagekräftigeren Vier-Wochen-Schnitt lag sie bei 788.000.

Im Zuge der Corona-Pandemie gingen mehr als 22 Millionen Jobs verloren, von denen bislang nur gut die Hälfte wieder geschaffen wurde. Mit dieser Hypothek geht US-Präsident Donald Trump ins Rennen um das Weiße Haus am 3. November. Er hatte seinen Wählern einst versprochen, “der größte Job-produzierende” US-Präsident zu sein, den Gott jemals erschaffen habe. Trumps demokratischer Herausforderer Joe Biden lag Umfragen zufolge in der Wählergunst zuletzt aber vorn.

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