October 25, 2010 / 8:10 AM / 9 years ago

"WSJ": Bank of America räumt Fehler bei Zwangversteigerungen ein

A bank-owned property for sale sign in Arvada, Colorado June 23, 2009. Picture taken June 23, 2009. REUTERS/Rick Wilking

Bangalore (Reuters) - Die Bank of America hat einem Zeitungsbericht zufolge Unregelmäßigkeiten in ihren Unterlagen zu Zwangsvollstreckungen überschuldeter Häuser eingeräumt.

Die Bank habe bislang Fehler in zehn bis 25 Fällen gefunden, schrieb das “Wall Street Journal”. Anfang vergangener Woche habe die größte US-Bank mit der Durchsicht von insgesamt 102.000 Fällen begonnen, weil sie Gerichten in 23 Bundesstaaten Unterlagen erneut vorlegen wolle.

Bei den Fehlern handele es sich um unvollständige Unterlagen oder fehlende Unterschriften, schrieb das Blatt. Das Geldhaus habe der Zeitung erklärt, es handele sich lediglich um kleinere Mängel. Hinweise für fehlerhafte Zwangsversteigerungen seien nicht gefunden worden.

Alle 50 US-Bundesstaaten untersuchen derzeit in einer gemeinsamen Aktion die Hypotheken-Branche. Im Fokus steht dabei die Frage, ob die Banken über Jahre hinweg nachlässig im Umgang mit Unterlagen bei der Vorbereitung von Zwangs-Räumungen und -Versteigerungen waren. Ein Sprecher der Bank of America sagte Reuters, es könne nicht immer alles perfekt ablaufen. Die Bank bemühe sich aber, die Vorgänge korrekt hinzubekommen und die Kunden fair zu behandeln.

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