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Trump bekräftigt Vorwürfe gegen China

U.S. President Donald Trump addresses a coronavirus response news conference in the Rose Garden at the White House in Washington, U.S., April 27, 2020. REUTERS/Carlos Barria

Washington (Reuters) - US-Präsident Donald Trump hält an seiner Überzeugung fest, dass China die Coronavirus-Pandemie hätte verhindern können.

“Wir führen sehr ernste Untersuchungen durch. Wir sind nicht glücklich mit China. Wir glauben, dass es an seinem Entstehungsort hätte gestoppt werden können. Es hätte ganz schnell eingedämmt werden können und damit hätte es sich nicht auf der ganzen Welt ausgebreitet”, sagt Trump auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus am Montag. Es gebe “viele Möglichkeiten, sie zur Rechenschaft zu ziehen.”

Trumps jüngste Kritik fügt sich nahtlos in eine Reihe an Vorwürfen in Richtung China an: die US-Regierung bemängelt schon länger Chinas Umgang mit dem Coronavirus-Ausbruch, der Ende letzten Jahres in der chinesischen Stadt Wuhan begann und sich zu einer globalen Pandemie entwickelt hat. Vergangene Woche sagte Außenminister Mike Pompeo, die Vereinigten Staaten seien “fest davon überzeugt”, dass die Regierung in Peking den Ausbruch nicht rechtzeitig gemeldet habe und verschleiert hätte, wie gefährlich die durch das Virus verursachte Atemwegserkrankung COVID-19 sei. Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Hua Chunying, erklärte am Montag auf Twitter, Pompeo solle aufhören, ein politische Spiel zu spielen. “Verwenden sie ihre Energie besser darauf, Leben zu retten.”

Der Ausbruch des Coronavirus hat laut einer Reuters-Zählung weltweit mehr als 207.000 Menschen das Leben gekostet, darunter allein mehr als 55.000 in den Vereinigten Staaten.

Bereits am Montag warf der Handelsberater des Weißen Hauses, Peter Navarro, China vor, minderwertige und sogar gefälschte Coronavirus-Antikörper-Testkits in die Vereinigten Staaten zu schicken und “Profit” aus der Pandemie zu schlagen. Navarro, ein offener Kritiker der Volksrepublik, wurde von Trump mit Fragen der Versorgungslinie im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise betraut. Er sagte, mehr Tests sowohl für das Virus als auch für Antikörper seien entscheidend, um die Bürger der USA wieder an ihre Arbeitsplätze zu bringen. “Vielleicht können wir durch Menschen, die immun sind, die Arbeitsplätze sicherer machen. Daher wir können nicht zulassen, dass China zum Beispiel diese gefälschten Tests einführt, weil sich das störend auswirken kann”, sagte Navarro in einem Interview mit dem Sender “Fox News”. Es gebe eine Menge Antikörpertests aus China, die von geringer Qualität seien und falsche Messwerte anzeigen würden. Die Vereinigten Staaten sind bei der medizinischen Grundausstattung und Pharmaprodukten stark von China anhängig.

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