18. August 2017 / 04:46 / in einem Monat

Deutsche Bank zahlt im Anleihen-Streit in USA 48,5 Mio Dollar

The logo of Deutsche Bank is seen at its headquarters ahead of the bank's annual general meeting in Frankfurt, Germany May 18, 2017. REUTERS/Ralph Orlowski

New York (Reuters) - Die Deutsche Bank legt in den USA einen Streit mit Investoren wegen des Vorwurfs von Anleihen-Preismanipulationen durch die Zahlung von 48,5 Millionen Dollar bei.

Das Vorhaben muss aber noch von einem Richter des Bezirksgerichts in Manhattan gebilligt werden. Die Investoren haben der Deutschen Bank und neun anderen Instituten vorgeworfen, zwischen 2005 und 2015 Preisdaten ausgetauscht und Strategien koordiniert zu haben, um ihren Profit zu steigern. Auch die Bank of Americastimmte am Donnerstag einem Vergleich in der Sache zu und zahlt 17 Millionen Dollar.

Die beiden Geldhäuser sind die ersten, die sich mit den Investoren in dem Streit geeinigt haben. Die Vorwürfe richten sich auch gegen Credit Suisse, BNP Paribas, Credit Agricole, Citigroup, HSBC, Nomura, Royal Bank of Canada und die Toronto-Dominion Bank.

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