April 26, 2018 / 9:37 AM / a month ago

BDI - Merkel muss in USA für Freihandel werben

Berlin (Reuters) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hofft darauf, dass Kanzlerin Angela Merkel bei ihrer anstehenden Washington-Reise US-Präsident Donald Trump zu Zugeständnissen im Handelsstreit bewegen kann.

BDI President Dieter Kempf and Director General Joachim Lang welcome German Chancellor Angela Merkel to the German Industry Day, hosted by the BDI industry association, in Berlin, Germany, June 20, 2017. REUTERS/Hannibal Hanschke

“Die angedrohten Strafzölle stellen das transatlantische Verhältnis vor eine große Belastungsprobe”, erklärte der BDI am Donnerstag. Merkel sollte Trump auffordern, von den neuen Importbeschränkungen bei Stahl und Aluminium abzusehen. Bis Ende April gelten noch Ausnahmen für die Europäische Union. Merkel müsse auf den potenziellen Schaden solcher Maßnahmen für den Welthandel, aber auch für die US-Wirtschaft verweisen.

Der Verband betonte, in Deutschland hänge jeder vierte Arbeitsplatz vom Export ab, in der Industrie sei es sogar jeder zweite Job. “Es ist wichtig, dass die Bundeskanzlerin jetzt für direkte Gespräche auf Augenhöhe nach Washington reist.” Sie müsse Trump darauf hinweisen, dass Angriffe auf den Freihandel Wohlstand und Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks gefährdeten. “Die USA müssen ihre Handelskonflikte im Dialog und gemeinsam mit der Welthandelsorganisation WTO lösen.” Einseitige Zollsenkungen der EU gegenüber den USA, wie sie Trump fordere, seien weder mit den WTO-Regeln vereinbar noch im strategischen Interesse der EU.

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