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Unternehmensnachrichten

Mickey Maus trotzt dem Virus - Disney-Zahlen besser als erwartet

FILE PHOTO: The entrance to Walt Disney studios is seen in Burbank, California, U.S. August 6, 2018. REUTERS/Lucy Nicholson

(Reuters) - Mit der Unterstützung von Superhelden und Jedi-Rittern hat sich Disney im vergangenen Quartal besser gegen die Coronavirus-Pandemie behauptet als von Experten erwartet.

Der US-Konzern gab am Donnerstag nach Börsenschluss zwar einen Umsatzrückgang und Verlust für die drei Monate bis Ende September bekannt. Allerdings lagen beide Kennzahlen besser als von Analysten erwartet. Auch einzelne Sparten profitierten von der Lockerung der Beschränkungen im Berichtszeitraum, wie etwa der Sportsender ESPN von der Wiederaufnahme von Live-Sportveranstaltungen. Auch die Themenparks in den USA eröffneten wieder, wenn auch nicht mit voller Kapazität. Die Disney-Aktie legte nachbörslich zunächst 5,6 Prozent zu.

Beim Streamingdienst Disney+ - ein Konkurrent von Netflix - warb der Unterhaltungsriese im ersten Jahr des Bestehens 73,7 Millionen Kunden an. Hulu meldete insgesamt 36,6 Millionen Zuschauer und ESPN+ 10,3 Millionen. Auf Disney+ kommen Herausforderungen zu: Ab Donnerstag lief ein einjähriges, kostenloses Probe-Abo für Millionen von Verizon-Kunden aus. Disney will mit neuen Angeboten weitere Nutzer anwerben: Einem “Star Wars” Lego-Film in diesem Monat, dem Pixar-Streifen “Soul” zu Weihnachten und der Marvel-Serie “WandaVision” im Januar.

Für das Quartal gab Disney einen Umsatzrückgang von 23 Prozent auf 14,7 Milliarden Dollar bekannt, während Analysten etwa 14,2 Milliarden erwartet hatten. Der Verlust je Aktie ohne Sonderposten betrug 20 Cent - hier hatten Experten ein Minus von 70 Cent vorhergesagt. Angesichts der Pandemie will Disney im zweiten Geschäftshalbjahr keine Dividende auszahlen.

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