March 24, 2020 / 2:24 PM / 4 days ago

US-Wirtschaft bricht im März ein - "Bereits in der Rezession"

A man in a surgical mask walks by an illuminated flag of The United States as the coronavirus outbreak continued in Manhattan, New York City, New York, U.S., March 13, 2020. REUTERS/Andrew Kelly

New York (Reuters) - Die Geschäfte der US-Wirtschaft sind im März wegen der Corona-Krise so stark eingebrochen wie noch nie.

Der gemeinsame Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister fiel um 9,1 auf das Rekordtief von 40,5 Punkten, wie das IHS Markit am Dienstag unter Berufung auf seine monatliche Umfrage unter Unternehmen mitteilte. Erst ab 50 signalisiert das Barometer ein Wachstum. “Die Umfrage unterstreicht, dass sich die USA wahrscheinlich bereits in einer Rezession befinden, die sich unweigerlich noch weiter vertiefen wird”, sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson.

Besonders heftig erwischte es die Dienstleister. Hier fiel das Barometer auf das Rekordtief von 39,1 Zählern. Die Dienstleister machen etwa zwei Drittel der weltgrößten Volkswirtschaft aus.

“Dies dürfte erst der Anfang der schwächelnden US-Konjunktur sein”, sagte BayernLB-Ökonomin Charlotte Heck-Parsch. Entscheidend dürfte nun sein, wie die Notenbank (Fed) es schaffe, kleinen und mittelgroßen Unternehmen den Zugang zu Krediten zu erleichtern. Zugleich plane der Kongress ein zweites, diesmal billionenschweres Hilfspaket. “Die geld- und fiskalpolitischen Anstrengungen dürften allerdings nichts an der Tatsache ändern, dass es für die kommenden Monate erst einmal düster aussieht”, sagte die Ökonomin.

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